Was kostet Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer im Jahr?
Ein Kleinunternehmer zahlt für Buchhaltungssoftware mit EÜR und Umsatzsteuer-Auswertung nach den am 30. September 2026 veröffentlichten Listenpreisen rund 263 bis 311 Euro netto für zwölf Monate, etwa bei Lexware Office L oder sevDesk Buchhaltung. Skyline Nexus ERP Solo, ein vollständiges ERP mit Lager, Einkauf und Hauptbuch, kostet in den ersten zwölf bezahlten Monaten 178,50 Euro netto, mit dem Einführungsangebot bis 31. Januar 2027.
Ein reines Rechnungsprogramm gibt es schon kostenlos, eine Buchhaltung mit Umsatzsteuer-Voranmeldung und EÜR kostet bei den bekannten deutschen Anbietern gut 20 Euro im Monat, und Lager, Kasse oder weitere Nutzer treiben den Preis schnell nach oben. Dieser Vergleich rechnet deshalb mit dem Betrag, den ein Einzelunternehmer in einem Jahr tatsächlich überweist.
Alle Preise wurden am 30. September 2026 auf den Preisseiten der Anbieter abgelesen und verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Tarife und Aktionen ändern sich oft von Monat zu Monat, prüfen Sie den aktuellen Stand vor dem Abschluss deshalb immer direkt auf der Seite des Anbieters.
Was brauchen Sie wirklich: Rechnungsprogramm, Buchhaltung oder ERP?
Viele Kleinunternehmer brauchen weniger, als Softwareanbieter verkaufen möchten, manche aber deutlich mehr, als ein Rechnungsprogramm leistet. Vier Stufen helfen bei der Einordnung:
- Nur Rechnungen schreiben: Angebote, Rechnungen, Mahnungen und bei Bedarf eine E-Rechnung. Das reicht Freiberuflern mit wenigen Kunden, deren Buchhaltung der Steuerberater übernimmt.
- Buchhaltung für die EÜR: Belege erfassen, Einnahmen und Ausgaben zuordnen, Kassenbuch, Anlagenverzeichnis und die Zahlen für die Einnahmenüberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG. Das ist der typische Bedarf eines Einzelunternehmers ohne Bilanzierungspflicht.
- Lager und Kasse: Wer Waren verkauft, braucht Bestände je Lagerort, Einkaufspreise für den Wareneinsatz und eine Kasse für Laden oder Markt. Hier werden reine Buchhaltungsprogramme teuer, weil Lager und Kasse meist Zusatzmodule sind. Für Barverkäufe mit einer elektronischen Kasse verlangt die Kassensicherungsverordnung zusätzlich eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE).
- Vollständiges ERP: Verkauf, Einkauf, Lager, Kasse, Buchhaltung und CRM in einer Datenbank, sodass jeder Beleg ohne doppelte Erfassung im Hauptbuch landet. Sinnvoll, sobald Sie wachsen oder mehrere Tätigkeiten in einem System abrechnen.
Kleinunternehmerregelung und E-Rechnung: was 2025 bis 2028 gilt
Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist laut Gesetzestext (Stand September 2026), wer im Vorjahr höchstens 25.000 Euro Gesamtumsatz erzielt hat und im laufenden Jahr 100.000 Euro nicht überschreitet. Kleinunternehmer weisen keine Umsatzsteuer aus und geben keine Umsatzsteuer-Voranmeldung ab, können aber auch keine Vorsteuer aus ihren Einkäufen abziehen. Die Umsatzsteuer auf die Buchhaltungssoftware ist für sie deshalb echter Aufwand.
Bei der E-Rechnung gilt für Kleinunternehmer eine Zweiteilung. Empfangen können müssen seit dem 1. Januar 2025 alle inländischen Unternehmen eine E-Rechnung, ausdrücklich auch Kleinunternehmer; laut Bundesfinanzministerium genügt dafür bereits ein E-Mail-Postfach. Ausstellen müssen Kleinunternehmer dagegen keine E-Rechnung: Nach § 34a UStDV dürfen sie immer eine sonstige Rechnung verschicken, also Papier oder PDF.
Für alle anderen Unternehmen laufen die Übergangsfristen aus § 27 Abs. 38 UStG. Bis 31. Dezember 2026 darf jeder noch Papierrechnungen oder, mit Zustimmung des Empfängers, PDF-Rechnungen ausstellen. Für Umsätze im Jahr 2027 gilt das nur noch, wenn der Vorjahresumsatz höchstens 800.000 Euro betrug. Ab 1. Januar 2028 ist die E-Rechnung zwischen inländischen Unternehmen Pflicht.
Wer aus der Kleinunternehmerregelung herauswächst, unterliegt ab dem Wechsel in die Regelbesteuerung auch den Regeln zur Ausstellung von E-Rechnungen.
Preisvergleich: Tarife für Einzelunternehmer, Stand 30. September 2026
Genannt ist jeweils der Listenpreis pro Monat bei monatlicher Zahlung, netto, wie am 30. September 2026 auf der Preisseite des Anbieters veröffentlicht, dazu der Betrag für zwölf Monate und was enthalten ist und was nicht.
Zum Vergleich: Skyline Nexus ERP Solo kostet 17 € im Monat, in den ersten drei Monaten 8,50 € (Einführungsangebot bis 31. Januar 2027), und enthält Buchhaltung und Lager ohne Zusatzmodul.
- Lexware Office S: 7,90 € im Monat, 94,80 € im Jahr; enthält Belegerfassung und Archiv, aber keine Ausgangsrechnungen und keine Buchhaltung (gesehen am 30.09.2026).
- Lexware Office M: 12,90 € im Monat, 154,80 € im Jahr; enthält Angebote, Rechnungen, Mahnungen sowie XRechnung und ZUGFeRD, aber keine Umsatzsteuer-Voranmeldung und keine EÜR (gesehen am 30.09.2026).
- Lexware Office L: 21,90 € im Monat, 262,80 € im Jahr; enthält Umsatzsteuer-Voranmeldung, EÜR und GuV, BWA, Kassenbuch und Anlagen, Lager und Kasse führt die Preisseite nicht auf, Lohn ist ein Zusatzmodul (gesehen am 30.09.2026).
- sevDesk Kostenlos und Rechnung: Kostenlos für bis zu 3 Rechnungen im Monat inklusive ZUGFeRD und XRechnung; der Tarif Rechnung kostet laut FAQ und Vergleichstabelle der Preisseite 12,90 € im Monat, die Preiskarte derselben Seite zeigt 11,90 €; beide ohne Buchhaltung (gesehen am 30.09.2026).
- sevDesk Buchhaltung: 25,90 € im Monat, 310,80 € im Jahr bei monatlicher Zahlung oder 22,90 € pro Monat im 12-Monats-Tarif; enthält EÜR, Umsatzsteuer-Voranmeldung, Kassenbuch sowie Senden und Empfangen von E-Rechnungen, Lager nur mit dem Zusatzmodul Inventar für 19,90 € im Monat (gesehen am 30.09.2026).
- Papierkram S: 15,90 € im Monat oder 12,90 € pro Monat bei jährlicher Zahlung, also 154,80 € im Jahr; enthält E-Rechnung mit XRechnung und ZUGFeRD und ein Kassenbuch, Lager und Kasse nennt die Preisseite nicht; die Merkmalstabelle derselben Seite zeigt noch ab 9,90 € (gesehen am 30.09.2026).
- Holded Plus: 15 € im Monat, 180 € im Jahr; enthält Buchhaltung und bis zu 250 Rechnungen im Jahr, Lager kostet 25 € im Monat extra, die Kasse 25 € je Filiale und Monat, XRechnung nennt die Preisseite nicht (gesehen am 30.09.2026).
- Kontist Start: 11 € im Monat zuzüglich USt.; Kontist ist ein Geschäftskonto mit Rechnungstool und keine Buchhaltungssoftware, eine sevdesk-Buchhaltung ist für 6 Monate enthalten (gesehen am 30.09.2026).
Jahresrechnung: die ersten zwölf bezahlten Monate im Vergleich
Entscheidend ist, was nach zwölf bezahlten Monaten vom Konto abgegangen ist. Die Rechnungen nutzen die Nettopreise vom 30. September 2026; der kostenlose erste Monat von Skyline Nexus ERP ist nicht mitgezählt.
Das Muster ist deutlich: Für reine Buchhaltung liegen die Angebote nah beieinander. Der Abstand entsteht, sobald ein Lager dazukommt, denn dann zahlen Sie bei den meisten Anbietern Zusatzmodule.
- Skyline Nexus ERP Solo, monatlich mit Einführungsangebot: 3 x 8,50 € + 9 x 17 € = 178,50 €. Ohne Angebot: 12 x 17 € = 204 €.
- Skyline Nexus ERP Solo, jährlich: 170 € (10 x 17 €) für 12 Monate; mit dem Einführungsangebot bis 31. Januar 2027 deckt derselbe Betrag 15 Monate ab, rechnerisch 11,33 € pro Monat.
- Lexware Office L, monatlich: 12 x 21,90 € = 262,80 €, also 84,30 € mehr als Skyline Nexus ERP Solo mit Einführungsangebot. Mit der Lexware-Aktion von 50 % für drei Monate sind es 229,95 €.
- sevDesk Buchhaltung: 12 x 25,90 € = 310,80 € bei monatlicher Zahlung, 274,80 € im 12-Monats-Tarif. Mit dem Zusatzmodul Inventar für ein Lager: 12 x 45,80 € = 549,60 € bei monatlicher Zahlung.
- Holded Plus mit Lager: 12 x (15 € + 25 €) = 480 €, das sind 301,50 € mehr als Skyline Nexus ERP Solo mit Einführungsangebot.
- Papierkram S, jährlich: 154,80 €, und damit 15,20 € weniger als der Jahrespreis von Skyline Nexus ERP Solo, allerdings ohne Lager und Kasse auf der Preisseite.
Versteckte Kosten: das sollten Sie vor dem Abschluss prüfen
Diese Posten verändern das Jahresergebnis am häufigsten:
- Umsatzsteuer: Alle genannten Preise sind Nettopreise. Als Kleinunternehmer ziehen Sie keine Vorsteuer ab, bei 19 % werden aus 21,90 € also 26,06 €.
- Preis nach der Aktion: Lexware Office und Holded geben 50 % für drei Monate, sevDesk wechselt seine Aktionen monatlich. Maßgeblich ist der Preis ab dem vierten Monat.
- Weitere Nutzer: sevDesk berechnet 5,90 € je zusätzlichem Nutzer im Monat, Holded 10 €, Papierkram 2,90 €.
- Lager, Kasse und Lohn als Zusatzmodul: sevDesk Inventar 19,90 €, Holded Lager 25 € und Kasse 25 € je Filiale, bei Lexware Office ist Lohn und Gehalt ein Add-on.
- Mengengrenzen: sevDesk Kostenlos erlaubt 3 Rechnungen im Monat, Holded Plus 250 Rechnungen im Jahr.
- Laufzeitbindung: Niedrigere Monatspreise gelten teils nur bei 12 oder 24 Monaten Laufzeit, bei sevDesk Buchhaltung etwa 22,90 € beziehungsweise 19,90 €.
- Wechselkosten: Klären Sie vorab, wie Sie Belege und Buchungen exportieren.
Lexoffice-Alternative oder sevDesk-Alternative: wann sich ein Wechsel lohnt
Wer nach einer Lexoffice-Alternative oder sevDesk-Alternative sucht, hat meist einen von drei Gründen: Der Preis ist nach der Aktion gestiegen, ein Modul wie Lager fehlt, oder das Geschäft ist aus dem reinen Rechnungsschreiben herausgewachsen. Lexware Office, früher lexoffice, und sevDesk sind auf die EÜR von Freiberuflern und Selbstständigen ausgerichtet. Lager ist bei sevDesk ein Zusatzmodul und bei Lexware Office auf der Preisseite nicht aufgeführt.
Ein Wechsel lohnt sich, wenn Sie Waren verkaufen, Bestände führen oder Rechnungen, Einkauf und Bestand in einem System zusammenführen wollen. Er lohnt sich eher nicht, wenn Sie als Dienstleister ohne Lager nur Rechnungen und die EÜR brauchen und mit Ihrem Programm zufrieden sind. Dann ist der Umstellungsaufwand größer als die Ersparnis.
Wann ein kostenloses oder günstigeres Tool die bessere Wahl ist
Es gibt keine Software, die für jeden Kleinunternehmer am günstigsten ist, das hängt allein vom Bedarf ab. Schreiben Sie nur wenige Rechnungen im Monat und erledigt der Steuerberater den Rest, reicht ein kostenloser Tarif wie sevDesk Kostenlos oder Papierkram Free. Ein ERP bezahlt dann Funktionen, die Sie nicht nutzen.
Auch für einen Freiberufler ohne Waren, der nur Rechnungen und die EÜR braucht, können Papierkram S oder Lexware Office L besser passen. Papierkram S kostet bei jährlicher Zahlung 154,80 € und damit weniger als der Jahrespreis von Skyline Nexus ERP Solo. Wer ausschließlich Rechnungen mit XRechnung schreibt, zahlt bei Lexware Office M 154,80 € im Jahr.
Ein ERP lohnt sich, sobald Waren, ein Lager oder mehrere Tätigkeitsbereiche im Spiel sind, oder wenn Sie absehbar aus der Kleinunternehmerregelung herauswachsen.
Günstiges ERP-System für Kleinunternehmen: worauf es ankommt
Ein günstiges ERP-System für Kleinunternehmen muss nicht wenig können, sondern das Nötige ohne Aufpreis. Prüfen Sie diese Punkte:
- Belege nur einmal erfassen: Eine Rechnung mindert den Bestand, bucht Umsatz und Steuer und erscheint sofort in den Auswertungen.
- Lager im Grundpreis, nicht als Zusatzmodul.
- E-Rechnungen in XRechnung und ZUGFeRD erzeugen und einlesen, weil der Empfang schon heute Pflicht ist.
- Eine klare Wachstumsstufe: Was kosten der zweite Nutzer und der zweite Standort, und wird bezahlte Restlaufzeit angerechnet?
- Ein kostenloser Testzeitraum mit eigenen Daten, damit Sie einen echten Monat buchen, bevor Sie zahlen.
Skyline Nexus ERP Solo: was Sie für 17 € im Monat bekommen
Skyline Nexus ERP Solo ist der Tarif für einen Nutzer und einen Standort, mit denselben Modulen wie der Tarif Core. Dazu gehören ein Hauptbuch mit automatischer Buchung aus Verkauf, Einkauf, Zahlungen und Abschreibungen, Rechnungen mit Gutschriften, Lager je Standort mit FIFO-Bewertung, ein Kassenmodul (POS) mit Kassenberichten, dessen TSE-Anbindung nach Kassensicherungsverordnung für Barverkäufe in Deutschland schrittweise ausgerollt wird, Bankabgleich per CSV- oder XLSX-Kontoauszug, CRM sowie Umsatzsteuerberichte und ein vorausgefülltes Umsatzsteuer-Formular. Summen- und Saldenliste, GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung, ein Prüfprotokoll mit alten und neuen Werten sowie Rollen und Rechte sind enthalten.
Für Deutschland gibt es in den Business Settings unter Tax die Karte E-invoicing (Germany) - XRechnung / ZUGFeRD. Aus einem Verkauf erzeugt Skyline Nexus ERP XRechnung (UBL und CII), ZUGFeRD im Profil EN 16931 als PDF/A-3 sowie Peppol-BIS-UBL-Dateien, und eingehende XRechnung- und ZUGFeRD-Lieferantenrechnungen lassen sich einlesen. Die erzeugten Dateien wurden gegen die EN-16931-Regeln im EU-eInvoicing-Testbed validiert.
Kunden, Artikel, Anfangsbestände und Kontenrahmen übernehmen Sie per Excel- oder CSV-Vorlage. Kontoauszüge importieren Sie als Datei; direkte Bankverbindungen und die Lohnabrechnung für Deutschland werden schrittweise ausgerollt, Personalstammdaten sind bereits vorhanden. Die Oberfläche gibt es auf Englisch und Arabisch mit Übersetzungen in viele Sprachen, darunter Deutsch, und ein KI-Hilfeassistent beantwortet Bedienfragen in der Anwendung.
Der Preis: 17 € im Monat netto. Mit dem Einführungsangebot, gültig bis 31. Januar 2027, zahlen Sie in den ersten drei Monaten 8,50 €, oder bei jährlicher Zahlung 170 € für 15 Monate. Davor steht ein kostenloser erster Monat mit allen Modulen und Ihren eigenen Daten, ohne Kreditkarte. Wächst das Geschäft, wechseln Sie jederzeit in den Tarif Core; der Wechsel gilt sofort, und nicht genutzte Zeit wird angerechnet.
Checkliste: in fünf Schritten zur passenden Software
Die Tarife in diesem Artikel stammen vom 30. September 2026 und können sich seitdem geändert haben.
- Bedarf festlegen: nur Rechnungen, EÜR, Lager, Kasse oder alles zusammen.
- Jahreskosten rechnen: zwölf bezahlte Monate, Preis nach Ablauf der Aktion, als Kleinunternehmer brutto.
- Zusatzmodule addieren: weitere Nutzer, Lager, Kasse und Lohn.
- E-Rechnung prüfen: Empfang ist seit 2025 Pflicht, das Ausstellen spätestens ab 2028 oder mit dem Wechsel in die Regelbesteuerung.
- Mit echten Daten testen: die kostenlose Testphase nutzen und einen Monat echte Belege buchen.
Häufige Fragen
Was ist die günstigste Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer?
Die günstigste Buchhaltungssoftware für alle Kleinunternehmer gibt es nicht, der passende Preis hängt vom Bedarf ab. Für wenige Rechnungen reichen kostenlose Tarife wie sevDesk Kostenlos. Mit EÜR und Umsatzsteuer kosteten Lexware Office L 262,80 € und sevDesk Buchhaltung 310,80 € netto für zwölf Monate (Stand 30. September 2026). Skyline Nexus ERP Solo kostet mit dem Einführungsangebot bis 31. Januar 2027 in den ersten zwölf bezahlten Monaten 178,50 € inklusive Lager.
Müssen Kleinunternehmer E-Rechnungen ausstellen?
Kleinunternehmer müssen keine E-Rechnungen ausstellen. Nach § 34a UStDV dürfen Kleinunternehmer immer eine sonstige Rechnung auf Papier oder als PDF verschicken. Empfangen können müssen Kleinunternehmer E-Rechnungen aber seit dem 1. Januar 2025, dafür genügt laut Bundesfinanzministerium ein E-Mail-Postfach. Wer in die Regelbesteuerung wechselt, unterliegt ab dann den Regeln zur Ausstellung von E-Rechnungen (Stand September 2026).
Welche Buchhaltungssoftware eignet sich für die EÜR?
Für die EÜR eignet sich eine Buchhaltungssoftware, die Einnahmen und Ausgaben nach Kategorien erfasst, ein Kassenbuch und ein Anlagenverzeichnis führt. Lexware Office L und sevDesk Buchhaltung weisen die EÜR auf ihren Preisseiten aus (Stand 30. September 2026). Ein ERP wie Skyline Nexus ERP bucht doppelt und liefert GuV und Kontenauswertungen; die Anlage EÜR übermitteln Sie über ELSTER oder über Ihren Steuerberater.
Was kostet ein ERP-System für ein Kleinunternehmen?
Ein ERP-System für ein Kleinunternehmen kostet je nach Anbieter und Zusatzmodulen sehr unterschiedlich viel. Skyline Nexus ERP Solo kostet 17 € netto im Monat oder 204 € für zwölf Monate; mit dem Einführungsangebot bis 31. Januar 2027 sind es 178,50 € monatlich gezahlt oder 170 € für 15 Monate bei jährlicher Zahlung. Zum Vergleich: Holded Plus mit dem Zusatzmodul Lager kostete am 30. September 2026 zusammen 480 € im Jahr.
Ist Kontist eine Buchhaltungssoftware?
Kontist ist keine Buchhaltungssoftware, sondern ein Geschäftskonto mit Rechnungstool und automatischer Steuerberechnung. Laut Kontist-Preisseite vom 30. September 2026 kostet der Tarif Start 11 € im Monat zuzüglich USt. und enthält eine sevdesk-Buchhaltung für 6 Monate, im Tarif Plus für 12 Monate. Danach brauchen Sie für die EÜR eine eigene Buchhaltungssoftware oder einen Steuerberater.
Kann ich Skyline Nexus ERP kostenlos testen?
Skyline Nexus ERP lässt sich einen Monat kostenlos testen: 30 Tage, alle Module, mit Ihren eigenen Daten und ohne Kreditkarte. Danach kostet der Tarif Solo 17 € netto im Monat. Mit dem Einführungsangebot, gültig bis 31. Januar 2027, zahlen Sie in den ersten drei Monaten 8,50 €, oder bei jährlicher Zahlung 170 € für 15 Monate.
Dieser Leitfaden enthält allgemeine Informationen und ist keine Steuer-, Buchhaltungs- oder Rechtsberatung. Die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land und ändern sich; prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrer Steuerbehörde oder einem qualifizierten Berater, bevor Sie handeln.
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